Beratungssystem -
Kollegiale Fallberatung
Bei der Methode der
Kollegialen Fallberatung handelt es sich um ein Selbsttrainings-Programm, das in kollegialen Supervisionsgruppen seit über 20 Jahren erfolgreich erprobt worden ist.
Die
Kollegiale Fallberatung bietet Kollegen die Gelegenheit, sich über besondere Belastungen, Konflikte und Probleme mit Klassen, einzelnen Schülerinnen oder Kolleginnen in
strukturierter Weise zu beraten. Sie unterscheidet sich grundsätzlich von Alltagsgesprächen, die im Lehrerzimmer oder privat statt finden. Sie ist eine wirkungsvolle und gut trainierbare Form des kollegialen Coachings.
Die Methode beschreibt Schritt für Schritt das Vorgehen zur Klärung einer schwierigen Situation. Die Effektivität für schulische Trainingsgruppen beruht u.a. darauf, dass das Vorgehen hilft, Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsgewohnheiten, bezogen auf eine schwierige pädagogische Situation, zu erweitern.
Dabei unterstützt die Methode jedes einzelne Gruppenmitglied sowie die ganze Gruppe darin, die eigenen Ressourcen für die Klärung zu nutzen. Dieser Prozess ist unterstützend und die Kollegialität in der Gruppe sehr fördernd.