... Schule mit Zukunft.
Bildungsangebote

Berufsqualifizierende Lehrgänge mit Vollzeitunterricht BQL VZ

Schülerinnen und Schüler, die nicht in einem Berufsausbildungsverhältnis stehen, sind berechtigt, im Anschluss an die Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht einen Lehrgang zu besuchen, der durch Erweiterung der Allgemeinbildung und Vermittlung beruflicher Grundkenntnisse die Voraussetzungen für die Aufnahme einer beruflichen Ausbildung oder Tätigkeit verbessern soll.
Die Aufnahme setzt einen Schulabschluss nicht voraus (§ 29 Abs. 3).

Derzeit werden die Berufsfelder Holztechnik, Metalltechnik, Elektrotechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Textil und Bekleidung sowie Sozialwesen angeboten.

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Tridem (ehemals BVQB)


In den Berufsfeldern Holz und Metall wird der berufsqualifizierende Vollzeitlehrgang BQL VZ  auch im Tridem-Modell unterrichtet. Der Tridem-Lehrgang ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, berufliche Erfahrungen in Betrieben zu sammeln, eine realistische Vorstellung vom Arbeitsleben zu bekommen sowie die Berufsbildungsreife bzw. die erweiterte Berufsbildungsreife (ehemals: Hauptschulabschluss bzw. erweiterte Hauptschulabschluss) zu erreichen. Das Schuljahr ist in Trimester eingeteilt und es finden insgesamt zwei mehrwöchige betriebliche Praktika statt. Während des gesamten Schuljahres steht eine Bildungsbegleitung den Schülerinnen und Schülern zur Seite. Die von uns entwickelten Qualifizierungsbausteine wurden von den zuständigen Kammern anerkannt und zertifiziert.

Tridem wird seit dem 01.01.2006 von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Europäischen Sozialfonds gefördert.

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Berufsqualifizierende Vollzeitlehrgänge - Förderschwerpunkt Lernen – BQL FL

Für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die durch einen Berufsqualifizierenden Lehrgang gemäß § 29 Abs. 3 nicht oder nicht hinreichend gefördert werden können, werden nach Beendigung des zehnten Schuljahres zweijährige Lehrgänge mit Vollzeitunterricht eingerichtet (§ 29 Abs. 49).

In den Berufsfeldern Holztechnik, Metalltechnik, Ernährung und Hauswirtschaft sowie Textil und Bekleidung sind vor einigen Jahren Integrationsklassen für den gemeinsamen Unterricht  mit geistig behinderten Schülerinnen und Schülern eingerichtet worden.

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Integrationsprojekt der "Gesellschaft für berufsbildende Maßnahmen (GFBM gGmbH)" in Kooperation mit der Berliner Stadtreinigung (BSR), der Gegenbauer Property Services GmbH und der Loschmidt-Oberschule (LOS)

Jugendliche mit sozialpädagogischem Förderbedarf bzw. Lernschwierigkeiten haben es besonders schwer, im Anschluss an ihre Schulzeit einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden. Es konnte in den letzten Jahren aber auch gezeigt werden, dass sich diese Jugendlichen in betrieblichen Arbeits- und Ausbildungsverhältnissen bewähren, wenn sie und die aufnehmenden Betriebe dabei unterstützt werden.

Festzustellen ist, dass die Jugendlichen und die Betriebe in der Regel wesentlich mehr Zeit benötigen, um eine gemeinsame Perspektive zu entwickeln, als in den Praktika während der Schulzeit zur Verfügung steht.

Vor diesem Hintergrund führt die Gesellschaft für berufsbildende Maßnahmen (GFBM gGmbH) in Kooperation mit der Berliner Stadtreinigung (BSR), der Gegenbauer Property Services GmbH und der Loschmidt-Oberschule (LOS) eine betriebsintegrierte, berufsvorbereitende Qualifizierung durch. Schulisches, häusliches und betriebliches Lernen werden verknüpft und damit auf der Grundlage eines gemeinsamen Konzeptes den betrieblichen Anforderungen angepasst. Gelehrt und gelernt wird dort, wo betriebliche Arbeit tatsächlich stattfindet und erlebt werden kann.
Weitere Informationen erhalten Sie und unter diesem Link.